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Aktuelles: Kunterbunter Milchsee

Aktuelles: Kunterbunter Milchsee published on

previewDas Eierfärben kurz vor Ostern gehört in den meisten Familien zu den festen Ritualen. Tauchen, malen, matschen – und am Ende steht ein wunderbar bunter Eierkorb auf dem Tisch.

Aber wohin anschließend mit den Farben? Einfach in den Ausguss kippen? Viel zu schade! Das nachfolgende Küchenexperiment nutzt die Farben für ein wirklich wunderschönes Experiment, bei dem sich außerdem noch eine erstaunliche Menge über die Chemie der Lebensmittel lernen lässt.

Quelle: Fantastisches Farbenspiel – Ein Milchsee wird kunterbunt

Siehst du das lachende oder das traurige Gesicht?

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Materialien

  • Buntstifte, Filzstifte oder Wachsmalkreide
  • Farbfolien oder farbige Heftumschläge aus Plastikfolie
  • weißes Papier

Versuchsdurchführung:
Eva-Siehst_du_das_lachende_oder_das_traurige_GesichtMale mit einem roten Stift ein lachendes und mit einem blauen Stift ein trauriges Gesicht auf ein Blatt Papier. Nun decke abwechselnd beide Gesichter mit einer blauen oder einer roten Folie ab.

Was beobachtest Du?
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Wenn der Versuch nicht sofort klappt, dann probiere verschieden farbige Stifte aus, bis Du Stifte gefunden hast, deren Farbe verschwindet, wenn Du die Farbfolie darüber legst.

Zusatzversuche
Halte die Farbfolien vor das Gesicht und schaue Dir verschiedene Gegenstände (z.B. Obst und Gemüse: Apfel, Paprika, Tomate, Orange) durch die Farbfolien hindurch an. Du kannst auch mehrere Farbfolien übereinander legen.

Tipp
Am besten funktionieren die Versuche bei hellem Tageslicht. Bei Neon- oder LED-Licht kann es sein, dass nicht alle Versuche funktionieren.

Erklärung
Das weiße Licht der Sonne ist nicht einfarbig. Es enthält viele verschiedene Farben. Trifft Licht auf einen Gegenstand auf, so verschluckt der Gegenstand bestimmte Farben und nur die Farbe, in der der Gegenstand ist, wird zurück geworfen. Legt man mehrere Folien übereinander, so kann man deren Farben mischen.

Weiterführende Informationen

Wieso werden die Blätter im Herbst bunt?

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Von grün über gelb, ocker, rot bis braun: Im Herbst wird es in der Natur richtig bunt. Wie kommt diese Farbenpracht aber zustande?

Achtung
Nachfolgender Versuch sollte auf jeden Fall von einem Erwachsenen oder unter Aufsicht durchgeführt werden. Er liefert in dieser Versuchsanordnung NICHT die volle Farbenpracht, wie sie möglich wäre, wenn statt dem Alkohol (Isopropanol) geeignetere aber gefährlichere Lösungsmittel (z.B. Petrolether, Chloroform oder Benzin) und statt dem Filterpapier Dünnschichtchromatographie-Platten verwendet worden wären.

Materialien

  • mehrere noch grüne Blätter
  • Reibschale inkl. Mörser
  • Isopropanol und Filterpapier (in der Apotheke erhältlich)
  • Natron (wird beim Backen verwendet)

Versuchsdurchführung
Lupe-Logo-HeaderDie Blätter werden klein geschnitten und mit etwas Isopropanol und einer Messerspitze Natron in der Reibschale verrieben. Möchte man den ganzen Farbstoff herauslösen, so kann das Gemisch im Kochtopf unter dem Abzug auf unter 80°C 30-60 Minuten erwärmt werden. ACHTUNG: abdecken und offene Flammen fern halten. Isopropanol ist brennbar.

In die nun grüne Lösung wird ein Stück Filterpapier so lange hinein gehalten bis die Lösung 1-2 cm am Filterpapier hinauf gestiegen ist. Das gefärbte Filterpapier wird nun in ein Glas gestellt, welches zu 1 mm hoch mit sauberem Isopropanol gefüllt ist.

Der Farbstoff aus dem Blatt trennt sich nach einiger Zeit in seine Bestandteile auf. Die beiden grünen Streifen in der Mitte sind das Blattgrün (Chlorophyl). Ganz oben sieht man einen Streifen Carotin, der für die rotbraune Blattfärbung verantwortlich ist.

Erklärung
Die grüne Farbe der Blätter wird durch zwei Blattfarbstoffe, gelbes und blau-grünes Chlorophyll, verursacht. Im Herbst wandert der blau-grüne Anteil des Farbstoffes zurück durch die Blattadern und -zweige in den Stamm und dann in die Wurzeln des Baumes. Dort wird er gespeichert. Der gelbe Farbstoff bleibt zurück und gibt den Blättern ihre Farbe. Die absterbenden Blätter des Baumes können im Herbst den Sauerstoff nicht mehr verarbeiten. Dieser färbt nun durch einen chemischen Umwandlungsprozess den im Zellsaft noch vorhandenen gelben Farbstoff rot. Das oben beschriebene Verfahren nennt man Chromatographie und wird häufig in der Chemie genutzt um mehrere Stoffe voneinander zu trennen.

Weiterführende Informationen

Wie malt man ein buntes Bild mit einem schwarzen Filzstift?

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Materialien

  • farbige (wasserlösliche) Filzstifte (z.B. Edding 380)
  • weißes (Kaffee-)Filterpapier
  • Bleistift
  • Pipette oder Strohhalm
  • Wasser
  • flacher Teller oder Glas

Versuchsdurchführung
Umut-Wie_malt_man_ein_buntes_BildFalls Du keine Pipette hast, dann bastele Dir zunächst eine. Hierzu nimmst Du einen Strohhalm und knickst ihn am Ende um. Dann verklebst Du das eine Ende Luft dicht mit Tesafilm. Tauche den Strohhalm mit dem offenen Ende in das Wasser und drücke mit den Fingern den Strohhalm zusammen. Die Luft entweicht dann aus dem Strohhalm. Hörst Du dann auf, auf den Strohhalm zu drücken, so wird Wasser aufgesaugt. Drückst Du nun auf erneut auf den Strohhalm, so tropft einen Tropfen heraus. Male nun einen Bleistiftpunkt in die Mitte des Filterpapiers. Dann male mit schwarzem Filzstift einen Kreis um den Bleistiftpunkt. Lege das Filterpapier auf Glas. Jetzt tropfe langsam Tropfen für Tropfen auf den Bleistiftpunkt. Warte immer, bis der Wassertropfen komplett vom Filterpapier aufgesaugt wurde.

Tipp
Nimm schwarze Filzstifte von verschiedenen Herstellern und Du wirst feststellen, dass die entstehenden „Bilder“ nie genau gleich aussehen.

Erklärung
Der Wassertropfen löst die Farbe in ihre Einzelfarben auf.
Genauso, wie weißes Sonnenlicht, ist auch die Farbe von schwarzen Filzstiften aus verschiedenen Farben gemischt. Die einzelnen Farben lösen sich verschieden schnell in Wasser und kleinste Teile sind auch nicht gleich groß. Deshalb „wandern“ sie unterschiedlich schnell durch das Papier.

Tipp
Das Farbenspiel funktioniert auch mit anders farbigen Filzstiften. Wenn Du etwas Salz im Wasser auflöst, werden die Ergebnisse deutlicher (es dauert jedoch auch etwas länger).

Übrigens: Das Verfahren nennt man Chromatographie und wird in der Chemie zur Auftrennung eines Stoffgemisches verwendet.

Beispiel mit einer Filterhülse
farbverlauf_edding380

Im Download unter „Experiment speichern“ gibt es auch eine Geschichte zu diesem Experiment.

Weiterführende Informationen

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