Experimente zum Thema Wasser
Wie löst sich Zucker in Wasser?
Materialien
- flacher Teller
- Wasser
- Lebensmittelfarben (z.B. Ostereier-Farben)
- Zuckerwürfel
- je 1 Pipette/Farbe
Versuchsdurchführung
Auf einem flachen Teller wird so viel Wasser gegossen, dass der Boden gerade eben bedeckt ist. In die Lebensmittelfarben stellst Du jeweils einen Strohhalm. Beim Herausnehmen des Strohhalms aus der Farbe hältst Du das obere Ende mit dem Zeigefinger geschlossen. Du kannst es natürlich auch mit Tesafilm zukleben. Nun tropfe auf 2-4 Zuckerwürfel je 2-3 Tropfen (verschiedene) Lebensmittelfarbe. Lege die Zuckerwürfel zunächst auf dem Tisch ab. Die Zuckerstücke sollten nun möglichst gleichzeitig an den Rand des Tellers ins Wasser gelegt werden. Vielleicht fragst Du Deinen Freund oder Deine Eltern, ob sie Dir helfen.
Was passiert?
Das Wasser dringt in den Zuckerwürfel ein und löst diesen langsam auf. Dabei wird die Farbe mit ins Wasser geschwemmt.
Tipp
Macht man den Versuch auf einem Pappteller und lässt die wässrige Lösung in Ruhe 1-2 Tage trocknen, so erhält man ein schönes Zuckerbild.
Erklärung
Die farbigen Zuckerlösungen laufen, ausgehend von den Zuckerstücken aufeinander zu und stoßen aneinander. Da die Zuckerlösungen nie die gleiche Dichte haben entstehen harte Farbkanten, die aussehen als seien sie mit dem Lineal gezogen. Die Kanten werden unscharf, wenn die Lösung ein ausgewogenes, homogenes Zucker-Wasser-Verhältnis haben (oder die Kinder die Geduld verlieren und mit der Pipette alle Farben vermischen :))
Weiterführende Informationen

Lege das Geldstück auf eine Unterlage (am besten erhöht durch ein untergestelltes Glas). Fülle dann das Wasser in die Pipette. Tropfe jetzt vorsichtig Tropfen für Tropfen auf das Geldstück.Wer bekommt die meisten Tropfen auf das Geldstück?
Fülle beide Gläser mit etwas Wasser. Tropfe in das 1. Glas etwas Zitronensaft. Füge mit dem Löffel etwas Natron in das 2. Glas. Beide Gläser umrühren.
Probiere alle Zutaten (1-3) indem Du etwas davon auf einen Löffel gibst und das Pulver mit Deinem angefeuchteten Finger berührst. Etwas von dem Pulver bleibt an Deinem Finger haften. Jetzt kannst Du den Finger ablecken. Bitte nur kleine Mengen probieren !
Fülle in das erste Trinkglas normales Leitungswasser. Fülle in das zweite Trinkglas frisch gesprudeltes Wasser oder Wasser mit viel Kohlendioxid. Lasse nun in beide Gläser einige Rosinen fallen.
Die Seerose auf (buntes) Papier übertragen und ausschneiden. Dann die Spitzen zur Mitte hin falten und die geschlossene Seerose in eine Schüssel mit Wasser legen oder auf einen Teller legen und mit einer Pipette langsam Wasser auf die Seerose tropfen.
Lege das Boot auf das Wasser. Tauche Deinen Finger kurz in die Seifenlösung. Jetzt berühre mit dem Finger die Wasseroberfläche hinter dem Boot (beim X).
Wasser besteht aus vielen kleinen Teilchen, genannt Moleküle. Die Moleküle halten sich alle gegenseitig fest, dadurch entsteht ein fester Verbund (ähnlich einem Spinnennetz, nur diesmal aus Gummibändern gebaut). Das nennt man Oberflächenspannung. Gibt man nun einen Tropfen Seife auf die Wasseroberfläche, dann lassen sich die Wassermoleküle, auf die die Seife getropft wurde, quasi los, weil die Seife sich schnell auf der Oberfläche verteilt. Durch die Oberflächenspannung (Gummiband) ziehen sich die Moleküle, die noch nicht mit der Seife in Berührung gekommen sind, zusammen. Dadurch wird das Boot nach vorne gezogen.