Materialien
- mehrere hart gekochte und
- mehrere rohe Eier
Versuchsdurchführung
Du magst gerne Eier. Im Kühlschrank hast Du einen 6er Karton Eier liegen. Eins hast Du gestern schon gekocht, die anderen noch nicht. Und nun weißt Du nicht mehr welches das gekochte Ei ist. Was soll man da tun? Ein gekochtes Ei noch einmal zu kochen ist keine gute Idee, aber ein rohes Ei aufzuschlagen noch viel weniger. Oder gibt es da doch noch so einen Trick mit dem man herausfinden kann, ob ein Ei roh oder schon gekocht ist?
Versuche herauszufinden, welches das hart gekochte Ei ist, ohne die
Eierschale zu verletzen.
Erklärung
Es gibt mehrere Möglichkeiten festzustellen, welches das rohe Ei ist:
Bringe die Eier nacheinander in eine kreiselnde Bewegung.
- Das gekochte Ei dreht sich viel länger als das rohe Ei. Manchmal stellt es sich sogar wie ein Kreisel auf sein stumpfes Ende.
- Bei einem rohen Ei bleibt der flüssige innere Teil durch seine Trägheit noch einen ganz kurzen Moment in Ruhe und bremst dadurch das Ei ab. Bei einem gekochten Ei ist der Ei-Inhalt mit der Schale fest verbunden und dreht sich sofort mit. Versetze die beiden Eier wieder in Drehung und bremse dann die Drehbewegung mit dem Finger ganz kurz ab.
- Das gekochte Ei bleibt nach dem Abbremsen ruhig liegen. Das rohe Ei aber dreht sich noch etwas weiter. Der Grund hierfür liegt wieder in der Trägheit des flüssigen Teils. Bei dem rohen Ei dreht sich der flüssige Inhalt auch nach dem Abbremsen noch kurz weiter und überträgt dabei seine Drehbewegung auf die Schale, natürlich nur, wenn du den Finger rechtzeitig von der Schale genommen hast.
Weiterführende Informationen
Den auf dem Ball tanzenden Elefanten möchten wir gerne auf den Finger balancieren. Aber wie findet man den Punkt, wo man den Elefant auf dem Finger balancieren muss, damit dieser nicht herunter fällt? Der Elefant sieht ja sehr ungleichmäßig aus.
Halte den Elefant an einer der Ecken, so dass die Schwerkraft ihn nach unten zieht. Jetzt malst Du eine Linie von oben nach unten. Drehe den Elefant um ca. 1/4 (45°) und halte ihn dann erneut an einer Ecke nach unten. Male jetzt wieder eine Linie von oben nach unten. Da, wo sich beide Linien kreuzen, ist der Schwerpunkt. Dort musst Du Deinen Finger ansetzen und kannst so den Elefant balancieren, ohne dass er herunter fällt. Dies geht übrigens auch mit Kartons, wie der nächste Versuch zeigt.
Aus Pappe, einem Schaschlik-Spieß und einem Schuhkarton kannst Du Dir einen Barrenturner basteln. Der Turner ist am Kopf nur geringfügig schwerer. Dadurch rollt der Turner, einmal an gestupst, von einer Seite des Schuhkartons zur anderen.
Ein Plastikosterei wird zu 1/3 Sand gefüllt. Nun kannst Du das Ei in fast jede Position stellen, ohne dass es umkippt. Der Sand stabilisiert den Schwerpunkt. Mach den Versuch auch mit einem leeren Plastikei.
Aus Baufix kannst Du Dir auch einen Seiltänzer bauen. In einer 6er Stange befestigst Du an Pos. 3 das Innenteil eines Rades. Jetzt musst Du am unteren Ende solange Holzteile anschrauben, bis die oben drauf gestellte Figur nicht mehr herunter fällt.
An einem Luftballon wird ein Pappestück befestigt, welches wie Füße aussieht. Den Luftballon kann man jetzt noch lustig anmalen. Wenn man nun den Luftballon hochwirft, kommt er immer auf den Füßen auf. Tipp: Die Pappe nicht zu dünn und nicht zu groß machen.
Mit drei Messern und drei Gläsern kannst Du einen Elefanten auf den „Messerspitzen“ balancieren lassen, ohne dass der Elefant oder die Messer herunter fallen. Das funktioniert dann, wenn reihum jeweils ein Messer auf dem einen und unter dem anderen liegt.
Tropfe etwas Wasser auf normales (Schreib)papier. Du wirst feststellen, dass die Tropfen sofort vom Papier aufgesaugt
Überlege, was man mit dem Papier machen könnte, damit es sich genauso wie das Etikettenpapier verhält. Vielleicht malst Du mal mit Kreide auf dem Papier und tropfst dann erneut ein paar Tropfen auf das Papier. Warum funktioniert das nicht? Du kannst auch eine Kerze nehmen, auf das Papier etwas Wachs rubbeln und dann erneut auf die Stelle ein paar Wassertropfen machen. Erst jetzt verhält sich das Papier genauso, wie das Etikettenpapier.

Ein Eierbecher wird von innen mit Zahnpasta eingestrichen und ein Ei daraufhin so hineingestellt, dass ungefähr die Hälfte der Eierschale in die Zahnpasta getaucht ist. Nach etwa zwei bis drei Minuten kann das Ei wieder herausgenommen und unter fließendem Wasser abgespült werden. Danach wird das Ei in ein mit Essig gefülltes Glas gelegt und genau beobachtet, was damit passiert. Auf der nicht mit Zahnpasta bestrichenen Seite bilden sich Luftbläschen, während die mit Zahnpasta geschützte Seite nicht angegriffen wird.
Essigsäure ist ätzend. Auf keinen Fall sollte Essig in das Auge gelangen. Wo Essig in Kontakt mit der Haut oder Auge gekommen ist, mit reichlich Wasser abwaschen. Ebenso sollte auf keinen Fall Essigessenz verwendet werden. Bitte ausschließlich den 4%igen Essig verwenden.
Auf einem flachen Teller wird so viel Wasser gegossen, dass der Boden gerade eben bedeckt ist. In die Lebensmittelfarben stellst Du jeweils einen Strohhalm. Beim Herausnehmen des Strohhalms aus der Farbe hältst Du das obere Ende mit dem Zeigefinger geschlossen. Du kannst es natürlich auch mit Tesafilm zukleben. Nun tropfe auf 2-4 Zuckerwürfel je 2-3 Tropfen (verschiedene) Lebensmittelfarbe. Lege die Zuckerwürfel zunächst auf dem Tisch ab. Die Zuckerstücke sollten nun möglichst gleichzeitig an den Rand des Tellers ins Wasser gelegt werden. Vielleicht fragst Du Deinen Freund oder Deine Eltern, ob sie Dir helfen.
Lege das Geldstück auf eine Unterlage (am besten erhöht durch ein untergestelltes Glas). Fülle dann das Wasser in die Pipette. Tropfe jetzt vorsichtig Tropfen für Tropfen auf das Geldstück.Wer bekommt die meisten Tropfen auf das Geldstück?
Fülle beide Gläser mit etwas Wasser. Tropfe in das 1. Glas etwas Zitronensaft. Füge mit dem Löffel etwas Natron in das 2. Glas. Beide Gläser umrühren.